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Graz Marathon 2016

, Peter

Das Jahr 2016 war für mich ein laufsportlich recht gutes Jahr, neben dem Highlight der oXXentour konnte ich viele fordernde und genussreiche Trailruns hinter mich bringen. Es reizte mich natürlich wieder am Grazmarathon dabei zu sein. Diesmal eher aus dem normalen Trainingszustand heraus, ohne spezielle Vorbereitung. Auch wollte ich den Marathon diesmal nicht am Limit laufen; erfahrungsgemäß braucht mein Körper dann doch gut vier Wochen um sich wieder vollständig erholt zu haben und mit der gleichen Spritzikeit unterwegs zu sein wie vorher. Und da der Herbst ja oft die beste Trailrunning Zeit ist, wollte ich hier für das eine oder andere Projekt fit sein.

Unglücklicherweise erwischte ich genau wie im letzten Jahr 14 Tage vor dem Marathon eine ordentliche Verkühlung. Ganz so wie letztes Jarh, mit ehrgezigeren Plänen, belastete mich das diesmal zwar nicht, aber dennoch drückt es etwas auf die (Leistungs-)Stimmung. Das positive in diesem Jahr - dass Wetter am 9. Oktober war viel besser als im letzten Jahr. Beim herumstehen zwar etwas Kühl, aber sobald es los ging, wars perfekt.

Mein Plan war, mich an den Schrittmacher für 3 Stunden 45 Minuten anzuhängen, dies sollte aus der Trainingserfahrung heraus ein Tempo sein, das noch eher im Wohlfühlbereich liegt. Dann war der Start Zeitpunkt gekommen und schön brav habe ich mich in den Startblock, der für diese Zielzeit angegeben war eingeordnet, auch sah ich ca. 15 Meter vor mir den Schrittmacher für die 3:45. Als dann der Startschuss für den vorderen Startblock fiel, sah ich auch den Schrittmacher los laufen, unser Startblock blieb aber noch stehen - hä - was soll denn das jetzt. Wie ich später erfuhr, hatte sich der Schrittmacher irrtümlich einen Startblock weiter vorne eingereiht. Für uns hieß es jetzt noch 4 Minuten waren, und ich musste mich selber um das passende Tempo kümmern.

Mit der Suunto Ambit, die auch schön brav die Pace mitberechnet, war das aber dann doch gut möglich, vor allem zeigte sie mir wenn ich zu schnell unterwegs war. So verflogen die Kilometer und es war diesmal wirklich sehr genußreich; viele Leute auf der Straße, die uns motivierten und anfeuerten - alles irgendwie netter wenn das Überdruckventil nicht kurz vor dem Auslösen ist. Auf der zweiten Runde traf ich dann unterwegs auch ein paar oXXen - die lassen auch kein Laufevent aus.

Etwa bei Kilometer 28 schloß ich dann auf den Schrittmacher für 3:45 auf. Obwohl es hier schon noch etwas schneller gegangen wäre, beschloß ich, mich an meinen Plan zu halten und ihm zumindest ab hier zu folgen. Das war auch im nachhinein betrachtet eine gute Eintscheidung. Die letzten 10 Kilometer zogen sich dann dennoch, vor allem die Schleifen die man dann noch auf der Neutor- und Schmiedgasse ziehen muss. In der Herrengasse wars dann aber so gut wie geschaft und nach 3 Stunden 41 lief ich mit einem Lächeln auf den Lippen durchs Ziel.

Es war ein tolles Gefühl, an meinem Plan festgehalten zu haben und in einem besseren Wohlfühltempo gelaufen zu sein, und dennoch keine ganz schlechte Zeit gelaufen zu sein. Wie erwartet bzw. erhofft, war ich nach dem Lauf auch bald wieder fit und konnte das eine oder andere private Laufprojekt in Angriff nehmen.

Informaitonen und Hinweise

Strecke Graz Marathon 2016

Die Strecke beim Grazmarathon war die gleiche wie schon beim Grazmarathon 2015; den Streckenplan findest du unten.

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Strecke Graz Marathon 2015/16
Infobox - Weiterführende Links
Linksymbol Graz Marathon 2000
Linksymbol Welschmarathon 2001
Linksymbol Graz Marathon 2004
Linksymbol Graz Marathon 2015