Skitouren Rund um Innsbruck
Barbara und Peter mit Bärbel und Hans Penz und Gefährten



Mögen die heimatlichen Berge noch so schön, lohnend und herausfordernd sein, für den Bergsteiger ist es immer toll in andere, ihm weniger bekannte Giebte, zu reisen. Das Tirolerland hat an Bergen ja auch einiges zu bieten, und besonders nett ist es wenn man dort auch noch Freunde besuchen kann, die freundlicherweise noch ein, zwei oder drei, freie Betten für eine Übernachtung bereit stellen. Hat man weiters die Chance unter sympatischer ortskundiger Begleitung Pulverschnee und Firn, und das ganze bei strahlendem Sonnenschein, zu genießen, ist ein Kurzulaub nahezu Perfekt abgerundet.

Vom 14. bis 17. Februar verbrachten wir vier traumhafte Skitourentage in Tirol, bei unserem Freund Klaus, mit dem ich vor einigen Jahren den Ilimani und Huayna Potosi in Bolivien besteigen konnte.


up

Donnerstag 14. Februar, Hafelekarspitze (2334 m) - Mandelscharte - Arzlerscharte (ca. 700 mH Aufstieg / 1800 mH Abfahrt)

Eine Tour die unter normalen Umständen erst im Frühjahr möglich ist, aber durch die lange zurück liegenden letzen Scheefälle und das beständige Hochdruckwetter, bildete sich bereits auf vielen südseitig gelegenen Flanken schöner Firn.

Begonnen hat die Tour auch gleich gemütlich mit einer Seilbahnauffahrt von der Hungerburg zur Bergstation. In der Gondel haben wir dann auch noch Reinhold Scherer getroffen, einen der besten Sportkletterer Österreichst, bei dem ich vor Jahren ein Sportklettercamp in Arco besucht habe.

Von der Bergstation gings erstmal mit den Skiern am Rücken über die Hafelekarspitze in eine Scharte, von der wir nordseitig im zerspurten, aber ansonsten schönen Pulverschnee abfahren konnten. Aus dem Runboden stiegen wir dann wieder mit Fellen auf den Skiern auf, Richtung Mandelscharte. Da auf der Nordseite der Mandelscharte feinster Pulverschnee vorzufinden war, konnten Hans und ich nicht wiederstehen, und legten jauchzend vor begeisterung, eine kleine Zusatzabfahrt ein, und stiegen danach zu unseren Kammeraden wieder in die Mandelscharte auf.

Kaum durch die Mandelscharte, erwartete uns auch schon strahlender Sonnenschein. Nach einer kleinen Pause begann die traumhafte Abfahrt über die Arzlerscharte in die 'Arzler-Ries', ca. 1000 Höhenmeter steile Firnabfahrt lagen vor uns. Ein wahrer Hochgenuß. Erst kurz vor dem Weg zur Arzleralm mussten wir die Ski abschnallen und auf den Forstweg hinunter tragen. Am Weg konnten wir noch ein Stück fahren, dann wurden die Ski aber endtglültig auf den Rucksack geschnallt. Auf der Arzleralm gabs dann denn verdienten Boxenstop für Bier und einen kleinen Imbiss. Dort trafen wir durch Zufall noch Christian "Picco" Piccolruaz, seines Zeichens Extrem-Freerider (Ski & Bike), Bergführer und Eiskletterer, den Hans und ich vor einigen Jahren bei einem Eiskletterkurs im Maltatal kennen gelernt hatten. Ja die 'Bergpromi' Dichte ist in Tirol einfach etwas höher ;-)

no risk no fun ?!
no risk no fun ?!
Eine kleine Berg-Einweisung von Ruppi
Eine kleine Berg-Einweisung von
Ruppi
Nach 10 Min schon am ersten Gipfel, der Hafelekarspitz
Nach 10 Min schon am ersten
Gipfel, der Hafelekarspitz
Abstieg in die Scharte
Abstieg in die Scharte
Noch ein paar Meter bis wir die Ski anschnallen können
Noch ein paar Meter bis
wir die Ski anschnallen können
im Runboden
im Runboden
Aufstieg in zur Hafelekarspizte
Aufstieg in zur Hafelekarspizte
gezählte 45 Spitzkehren bis in die Mandelscharte
gezählte 45 Spitzkehren bis in
die Mandelscharte
Ruppi und Babsi in der Mandelscharte
Ruppi und Babsi in der
Mandelscharte
der Begin einer Traumabfahrt
der Begin einer Traumabfahrt
da lässt es sich leicht glücklich sein
da lässt es sich leicht
glücklich sein
und alles mit Blick auf Innsbruck
und alles mit Blick auf
Innsbruck

up

Freitag 15. Februar, Morgenkogel (2607 m) (Tuxer Alpen)(ca. 1250 mH Aufstieg/Abfahrt)

Entlang der alten Brennerstraße fuhren wir bis zur Abzweiung ins Arztal und weiter bis kurz vor das Gehöft Hinterlarcher. Wieder erstmal die Ski tragen. Bald aber konnten wir diese anschnallen und folgten dem Weg bis zur Arztaler Hütte. Kurz danach bogen wir links ab Richtung Morgenkogel. Über der weitläufigen Südflanke blinzelt schon während des Aufstiegs der vermeintliche Gipfel herunter. Aber wie gesagt, nur der Vermeintliche! Von dort gehts erst in einem weiten Linksbogen auf den Gipfel des Morgenkogel.

Vom Gipfel breitet sich ein imposantes Panorama aus. Auch die weiteren Gipfel, die aus dem Arztal zu besteigen sind, sehen sehr interessant aus, vielleicht bei unserem nächsten Besuch. Bei der Abfahrt sehen wir, dass bereits wenige Grade Hangneigung darüber entscheiden ob man schönen Firn oder eher 'gführigeren' Schnee vorfindet.

das letzte apere Stück
das letzte apere Stück
kurz vor der Arztaler Hütte
kurz vor der Arztaler Hütte
Barbara, im Hintergrund der Talschluss des Arztales
Barbara, im Hintergrund der
Talschluss des Arztales
Bärbel, Hans, Babsi, Klaus und ich am Gipfel
Bärbel, Hans, Babsi, Klaus
und ich am Gipfel
Bärbel bei der Abfart
Bärbel bei der Abfart
Klaus bei der Abfahrt
Klaus bei der Abfahrt
Barbara hadert etwas mit dem ersten Schwung
Barbara hadert etwas
mit dem ersten Schwung
On Top of Arztaler Hütte
On Top of Arztaler Hütte

up

Samstag 16. Februar, Kleiner Gamsstein (1924 m), Kuhmöser (2264 m) (Tuxer Alpen)(ca. 1350 mH Aufstieg/Abfahrt)

Wo Zuhause in der Steiermark, die ersten Skitouren üblicherweise mit mindestens 1 Stunde Fahrzeit verbunden sind, ist das bei unseren Freunden in Tirol anders, in 'normalen' schneereicheren Wintern sind wir schon von Klaus' Haustür aus auf Tour gegangen. Aber auch in diesem Winter sind Touren in einer guten halben Stunde zu erreichen. Was natürlich schlaftechnisch richtige Urlaubsstimmung aufkommen ließ, 8 Uhr oder 8.30 Uhr abfahrt, reicht für ausreichend Schlaf :-)

Diesmal sollte es über den Loas Sattel auf den Kleinen Gamsstein und nach einer Abfahrt weiter auf den Kuhmöser (Kuhmesser) gehen. Wo wir in der SW-Flanke wieder Firn erhoften. Die Abfahrt vom Kleinen Gamsstein war ein Pulver Hochgenuß, am Kuhmöser reichte die Kraft der Sonne aber doch nicht aus um den Schnee so richtig in Firn zu verwandeln, teilweise im Bruchharsch kämpften wir uns bis wieder runter bis zu Loas-Hütte wo es (angeblich) die größten Wienerschnitzel Österreichs gibt!

Klaus, Barbara und Hans am Weg zum Kleinen Gamsstein
Klaus, Barbara und Hans am
Weg zum Kleinen Gamsstein
Bärbel beim Aufstieg, im Hinter- grund das Skigebiet Hochfügen
Bärbel beim Aufstieg, im Hinter-
grund das Skigebiet Hochfügen
Hans in einer Variant am Gamsstein Gipfel
Hans in einer Variant
am Gamsstein Gipfel
Pulverrausch vom kl. Gamsstein
Pulverrausch vom kl. Gamsstein
Pulverrausch vom kl. Gamsstein
Pulverrausch vom kl. Gamsstein
die Flanke des Kuhmöser, leider eher 'gfürig'
die Flanke des Kuhmöser,
leider eher 'gfürig'
Aufstieg auf den Kuhmöser
Aufstieg auf den Kuhmöser
Babsi am Kuhmöser
Babsi am Kuhmöser

up

Sonntag 17. Februar, Hoher Kopf / Kogel (2373 m) (Tuxer Alpen) (1200 mH Aufstieg/Abfahrt)

Sie letzte Tour unseres Kurzulaubs führte uns auf den Hohen Kogel (sehr origineller Name ;-). Der Parkplatz in Innerst war schon gut belegt, als wir dort gegen 9 Uhr eintrafen, von hier startet auch eine Tour auf den Gilfert, was die große Menge an Skitourengeher erklären dürfte.

Da Bärbel und Hans einmal einige Jahre in Tirol gelebt haben, sind Aufenthalte hier immer mit div. Besuchen verbunden, oder man macht gemeinse Touren, wie damals! Diesmal war auch wieder Walter Spitzenstätter und seine Frau dabei. Mit Walter konnte ich vor einigen Jahren das Walliser Weißhorn besteigen.

Auf der Rodelbahn von der Naffingalm
Auf der Rodelbahn von
der Naffingalm
Traum Wetter, Traum Landschaft
Traum Wetter, Traum Landschaft
Barbara beim Aufstieg
Barbara beim Aufstieg
kleine Pause im Sonneschein
kleine Pause im Sonneschein
Gitti, Walter und Babsi kurz vorm Gifpel
Gitti, Walter und Babsi
kurz vorm Gifpel
ein Gipfelfoto muss einfach sein
ein Gipfelfoto muss einfach sein
und eine original Tiroler-Gifpelrast im Sonnenschein
und eine original Tiroler-Gifpelrast
im Sonnenschein
Pulverschnee und Sonnenschein, was kann da noch schöner sein
Pulverschnee und Sonnenschein,
was kann da noch schöner sein
zurück

up
Startseite  |  Höhenbergsteigen  |  Tipps & Infos  |  Klettern & Bergsteigen  |  Berg-Links