Nachdem wir uns in Huaraz und im Ishinca Tal im ersten Teil unserer Reise gut akklimatisiert hatten, stand nun unser zweites großes Ziel am Programm, der Huascaran Sur mit 6768 Metern höhe!
Unser Ziel war diesmal der 6768 Meter hohe Huascaran, seineszeichens höchster Gipfel von Peru. Leider ist dieser Berg auch einer der gefährlichsten Gipfel in Peru. Beim Aufstieg müssen steile Schneeflanken und Zonen mit riesigen Seracs gequert werden, in denen es häufig zu gewaltigen Eislawinen kommen kann. In den letzten Jahren gab es dort immer sehr viele, häufig tödliche, Unfälle. Heuer, 2011, war ein ausgesprochen gutes Jahr, im Sommer (auf der Südhalbkugel) hat es sehr viel geschneit, dann sind vor der Besteigungsperiode sehr viele Lawinen abgegangen und danach ist nicht mehr viel Schnee dazu gekommen; so hat sich die Situation am Berg recht gut stabilisiert und wir konnten das Risiko eingehen einen Besteigungsversuch zu starten.
Wenn man in Huaraz spazieren geht, dominiert seine riesige Berggestalt fast dauernd die Umgebung. Wirklich gewaltig, fast bedrückend und sehr Respekt einflössend. Am Freitag, dem 5. August 2011, war es dann soweit, wir wurden um 08:00, von dem über alpamayoperu.com organisierten Kleinbus, abgeholt. Oskar unser Koch, der mit uns auch schon im Ishinca Tal war, war auch wieder dabei. Auch diesmal gönnten wir uns den Luxus eines Kochs und eines Trägers, waren aber wie schon im Ishinca Tal ohne Bergführer unterwegs! Nach etwa 1,5 Stunden Fahrt wurden wir dann inMusho, dem Ausgangspunkt der Tour ausgeladen. Musho liegt auf etwa 3000
Metern Seehöhe, es sind also über 3700 Höhenmeter, zu Fuß, über drei Lager verteilt, zu überwinden. Wie wir schon bei unseren vorangegangen touren festgestellt haben, ist hier alles einfach etwas weiter. So ist es schon von Musho bis ins Basecamp auf etwa 4200 Meter ein ganz schön langer hatsch.
Fast immer den Huascaran vor Augen, der zwar immer noch unendlich weit weg erscheint aber doch stetig mehr und mehr in greifbare Nähe rückt. Zuerst noch in er Mittagshitze stiegen wir in das Basislager auf. Bis ins Basislager können die Esel noch die schweren Lasten transportieren. Von dort wurde dann alles auf Oscar, einen Träger und Hans und mich verteilt.
Am nächsten Tag ging es dann weiter ins Camp 1 das schon am Gletscher, vor den gefährlichen Passagen auf etwa 5300 Meter liegt. Wieder ein elends langer Weg; zuerst über glatt geschliffene Granitplatten, dann am Refugio Huascaran vorbei auf den Gletscher ... und der Berg wird vor einem immer gewaltiger und gewaltiger. Immer mussten wir natürlich darauf bedacht sein, nicht zu schnell zu gehen um unsere Kräfte für den entscheidenden Tag, den Gipfeltag, zu sparen - und das ist auf Dauer gar nicht so einfach.
Das Camp 1 war das erste am Gletscher und somit im Schnee. Im Zelt war es
nun schon empfindlich kälter, in dieser Höhe fällt auch das schlafen
schon etwas schwer, durch die kalte Luft war eines meiner Nasenlöcher
etwas verrotzt, und immer wenn ich kurz vor dem einschlafen war, und der
Atemrythmus sich auf ein gewohntes Niveau absenkte, wurde ich wieder mit
Atemnot aus dem Fast-Schlaf gerissen, nicht so lustig, aber das gehört
meist dazu.
Am nächsten Tag stand die gefährlichste Etappe der Tour auf dem
Programm, zuerst durch wilde Gletscherspalten, dann eine trichterförmige
Steilrinne hinauf - bricht oberhalb der Rinne ein Serac los, ist man hier
chancenlos, ein möglichst schneller Durchstieg ist hier von höchster
Bedeutung. Um 6 Uhr morgens geht es los, Hans und ich kommen gut voran, in
oben erwähnter Rinne treffen wir ein Pärchen aus Oberösterreich, die gerade am Abstieg sind. Sie erzählen uns, dass sie den Gipfel nicht erreicht haben, da der Weg in der Nacht sehr schwierig zu finden sei, und sie plötzlich auf etwa 6200 Meter vor einer senkrechten Eiswand gestanden haben und keinen weiter weg mehr fanden, und deshalb ungedreht seien. Zwei Tschechen habe es jedoch weiter versucht, sie wussten aber nicht was aus ihnen geworden sei. Dankbar, aber etwas nachdenklich über diese Information, verabschieden wir uns und steigen weiter die Steilrinne hinauf. Nach der Rinne quert man nach rechts in Richtung Garganta, auf deutsch Schlund, den Sattel zwischen Nord- und Südgipfel des Huascaran. Diesen Teil der Route bedrohen riesige Eistürme; da es hier etwas flacher ist, können wir das Tempo erhöhen um die Gefahr zu minimieren. Nach knapp drei Stunden erreichen wir gegen 10 Uhr Vormittag das Lager 2 auf ca. 5900 Meter. Unter einem riesigen Gletscherüberhang, etwas vor dem Wind der über die Garganta weht geschützt, werden hier die Zelte aufgestellt. Wir ruhen uns etwas aus, die Aussicht aus dem Zelt ist gewaltig. Um etwa 14 Uhr beschließen wir ein Stück weiter aufzusteigen um den weg für den nächsten Tag auszukundschaften.
Etwa nach einer halben stunde treffen wir auf die tschechische Seilschaft, sie hatten es tatsächlich geschafft! Wir gratulieren erstmal recht herzlich und holen dann Informationen über den Weg ein. Sie erzählen, dass sie um 2 Uhr losgingen, dann auch den Weg in der Dunkelheit nicht fanden aber dann 2 Stunden in der Garganta warteten bis die Sonne aufging, und sie sehen konnten wo es weiter ging. Sie beschrieben uns den Weg, auch die Schwierigkeiten, ein paar mal 50 grad steile Eisrinnen und die Schlüsselstelle eine über 60 Grad steile, ca. 30 Meter
hohe Eiswand sollten am Weg auf uns warten. Wir gratulieren nochmals und gehen dann noch ein Stück weiter um uns für die kommende Nacht ein besseres Bild der Route machen zu können.
Nachdem wir uns einen Eindruck über den Weg verschafft haben, kehren wir ins Lager zurück. Für uns steht fest, wir starten nicht um 2 Uhr, in der Nacht würden wir den Weg nicht finden. Wir planen den Abmarsch für 4 Uhr, dann würden wir bis es hell wird, die uns unbekannten Passagen erreichen und mit Tageslicht weiter steigen können. Am Abend beginnt es zu stürmen, der Wind reist heftig an den Zeltwänden und es ist schon im Zelt sehr kalt. Wir sind skeptisch ob ein Versuch möglich sein wird, aber froh, dass wir den Abmarsch auf 4 Uhr gesetzt haben. Die erste Nachthälfte ist wirklich bedrückend, an Schlaf ist durch den Wind und die Aufregung kaum zu denken. Die Gruppen die um 1 Uhr (wie mit lokalen Bergführern meist gemacht) bleiben in ihren Zelten.
Um 3 Uhr piepst der Wecker, der Wind hat ab Mitternacht etwas nachgelassen,
wir beschließen auf jeden Fall einen Versuch zu starten, auch wenn es sehr
schwer fällt sich aus dem kuscheligen Schlafsack zu schälen; es wäre
jetzt sehr einfach gewesen zu sagen, der Wind war zu stark, wir konnten
nicht los. Aber wir müssen es versuchen. Lange Unterhose und Unterleiberl,
Fleecehose und -pullover, Fleece Gilet, Gore-Tex Hose, Softshelljacke und Gore-Tex Jacke, dann in die Schalenbergschuhe, eine ganz schoene
Prozedur. Oscar macht uns einen Tee, mehr bringen wir nicht hinunter - und
dann geht es los.
In der Garganta weht uns ein eiskalter Wind entgegen und trotz der ganzen Bekleidung wird uns bald kalt. Hans hat seine leichte Daunenjacke mit dabei und zieht diese unter seine Gore-Tex Jacke. Mir werden langsam die Zehen und Finger kalt, würde ich bis Sonnenaufgang durchhalten? Ich bereue meine Daunenjacke aus Gewichtsgründen im Lager zurück gelassen zu haben. Nach einiger Zeit frage ich Hans ob er nicht noch was für mich zum anziehen hätte, da ich das Gefühl habe, so nicht mehr lange weiter gehen zu können. Glücklicherweise hat er noch eine Softshell Jacke dabei, noch eine sechste Schicht am Oberkörper, nun kann ich die Kälte an den Zehen zumindest stabilisieren und mit den Fingern geht es auch. Wir steigen
durch die Nacht, wir finden auch die Route recht gut, wobei ich mir durch
die zurück gelegte Strecke und das nicht 100%ig dazu passende Bild
das ich im Kopf habe nicht mehr so sicher bin, ob wir wirklich richtig sind.
Aber wie geplant, als es etwas hell wird, erreichen wir die schwierigen
Passagen. Die von den Tschechen beschriebenen Steilstucke klettern wir am
kurzen Seil. Die Eislandschaften durch die wir klettern sind gewaltig,
Gletscherspalten die nach unten hin nur schwarz sind wenn wir mit der
Stirnlampe hinein leuchten und haushohe Seracs säumen unseren weg. Nachdem
wir die 60 grad steile Wand überwunden haben, wird es technisch einfacher.
Von Zeit zu Zeit steckt ein kleines Fähnchen im Schnee und markiert den
Weg. Es geht über weite Gletscherhänge dahin, bei Neuschnee sicher sehr
Lawinengefährlich. Wir sind schon über 4 Stunden unterwegs, mit der Sonne
erwärmen sich auch unsere Glieder etwas, wenngleich der Wind eisig bleibt.
Es wir zunehmend eine Schinderei und es ist schwierig einen Geh-Rhythmus zu
finden. Auch Hans leidet unter der Anstrengung, auf einer Flanke lassen wir
seine Eisgeräte und ein bisschen Schlosserei zurück um Gewicht zu sparen.
Etwas später erreichen wir einen Rücken. Gefühlsmäßig kann der Gipfel
nicht mehr weit sein, etwa 50 Meter weiter oben scheint es flacher zu
werden. Hans ist schon sehr erschöpft und meint, er würde lieber alleine
sein Tempo weiter gehen und ich sollte voraus gehen und wir würden uns im
schlechtesten Fall einfach hier an diesem Punkt wieder treffen. Wir lassen
Seil und Hans' Rucksack zurück. Ich gehe voraus weiter, auch nicht mehr
sonderlich bei Kräften, aber die Motivation kurz vor dem Gipfel zu sein
und der Gedanke an meine Familie geben mir kraft weiterhin einen Fuß vor
den anderen zu setzten. Es wird jetzt wirklich zermürbend, 50 bis 100 Meter weiter scheint es flacher zu werden, und kaum ist man dort erkennt man, dass es nur wieder so weiter geht; von rechts und links ziehen Grate auf den scheinbar höchsten Punkt - jetzt muss es aber dann doch endlich soweit sein - nun zählt nur noch der Wille, es ist kein Spaß mehr, nur noch pure Quälerei.
Hans kämpft tapfer etwa 50 Meter hinter mir, ich freue mich, dass er doch
immer weiter steigt, wäre dieser Gipfel doch so etwas wie ein Lebensziel
für ihn - jetzt ein paar Tage vor seinem 65ten Geburtstag. Nach einer
gefühlten Ewigkeit wird es nun wirklich flach, in etwa 50 Meter Entfernung
erkenne ich eine Stange im Schnee und rundherum nur noch ebene, bzw. bergab, dass ist der Gipfel und nach noch mal zwei Pausen stehe ich am höchsten punkt von Peru in 6768 Meter Höhe, ein wirklich ergreifender Moment. Nach kurzer ehrfürchtiger Bedächtnis lasse ich Rucksack und Pickel zurück und gehe Hans entgegen. Er ist nur noch etwa 20 Höhenmeter unter dem Gipfel! Und nur wenig später stehen wir gemeinsam am Gipfel des Huascaran, es ist etwa 10.30 Uhr.
Zu unseren Füßen liegt die gesamte Cordiliera Blanca, Alpamayo,
Santa Curz und viele mehr; auch die Berge die wir im Ishinca Tal bestiegen haben, alles verhältnismäßig klein. Wir freuen uns gewaltig über diesen Erfolg, haben jedoch den Gedanken an einen schwierigen und nicht ungefährlichen Abstieg im Hinterkopf.
10, 15 Minuten später machen wir uns an den Abstieg. Wir sehen wie weit
es noch von dem Punkt war an dem Hans seinen Rucksack zurück gelassen hat,
gut dass wir das nicht vorher wussten. Wir steigen weiter ab, seilen uns
über die Schlüsselstelle, sichern uns gegenseitig über die Steilstufen
und kehren ziemlich erschöpft gegen 13.30 ins Lager 2 zurück. Unser
Plan wäre nun gewesen, uns in unser Zelt zu kuscheln und Morgen den Abstieg
fort zu setzten, unser Koch hat andere Pläne. Da er das Essen so knapp
kalkuliert hat, gibt es nix mehr zu essen, sprich wir müssen weiter
absteigen, bis zur Hütte. Es hilft nix, nach einer Pause und dem
Zusammenpacken der Ausrüstung, müssen wir zurück durch die Eisschlag
gefährdete Passage zum Lager 1 und weiter ins Moränen-Camp auf ca.
4600m. Dort treffen wir um etwa 17.30 ein. Leider gibt es auf der Hütte
kein Bier mehr :-( aber ich brauch jetzt was mit Geschmack, die dauernde
Tee Trinkerei hängt mir schon beim Hals heraus - so tut's auch ein Cola.
Erschöpft, aber froh alle gefährlichen Passagen hinter uns zu haben, und
sehr sehr glücklich den Gipfel erreicht zu haben, geben wir uns nach einem
Abendessen auf der Hütte der verdienten Nachtruhe hin.
Am nächsten Tag steigen wir bis Musho ab und sind am frühen Nachmittag wieder in Huaraz, nach Entledigung der Kleider die wir schon seit 5 tagen anhaben, Dusche und Haare waschen, geben wir uns einer ersten kleinen Gipfelfeier in der Creperie Pierre hin.
| Vor einiger zeit ist Eliceo, praktisch der Manager von alpamayoperu.com, per E-Mail an mich herangetreten und wollte einen Linktausch mit unserer Webseite durchführen. Das war damals kein Problem, fand die Vorgehensweise von Ihm gut und die Suchmaschinen freuen sich. Dadurch war es für mich nahe liegend dass ich meine Anfragen im Zuge der Organisation unserer Reise primär an Ihn richtete. Auch das Angebot das uns alpamayoperu.com machte war für uns ok. Sehr flexibel und verlässlich in der Ausführung. Wir waren wirklich immer wieder erstaunt was Oskar, unser Koch, mit den einfachen Mitteln in den Bergen zu essen gezaubert hat. Wir haben ihn aber gebeten, keine europäischen Sachen kochen zu versuchen sondern Dinge die er gerne kocht.
Das Büro dieser Agentur wird man in Huaraz allerdings lange suchen, sie organisieren alles via Email und Telefon und kontaktieren die Gäste dann vor Ort, entweder man wird gleich abgeholt bzw. später im Hotel. Aus meiner sicht kein schlechtes Modell. Man kann alles individuell ausmachen, vom Orgnisieren vorn Träger/Koch etc, bis hin zum 'all inclusive package' wo man in Lima vom Flughafen abgeholt wird - wie gesagt, alles sehr flexibel. Eliceo spricht Englisch, die meisten anderen Mitarbeiter leider nur Spanisch, ein paar Brocken Spanisch sind daher von Vorteil.
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| Eine Oase der Ruhe und Idylle mitten im Trubel von Huaraz. Tritt man durch das schwere Eisentor in den Garten des Hotels San Sebastian ist es wie der Eintritt in eine andere Welt. Selio Villon hat hier ein sehr stilvolles und komplettes Gästehaus aufgebaut, selten habe ich in Südamerika so nett gewohnt. Im Garten lässt sich super über kommende und durchgeführte Touren plaudern und gegebenenfalls auch schon mal ein Zelt trocknen, das in den frühen Morgenstunden, noch taunass, eingepackt werden musste. Speziell nach Tagen in den Bergen haben wir die Rückkehr immer sehr genossen. Auch über das Restaurant gibt es nix zu meckern. Selio hat einige Jahre in der Schweiz gelebt und gearbeitet und spricht sehr gut Deutsch was bei der Organisation von verschiednen Dingen sehr hilfreich sein kann. Er ist auch der Vorsitzende der Bergführervereinigung in Huaraz und weiß somit auch meist über Touren und aktuelle Verhältnisse bescheid!
Natürlich hat das ganze auch seinen Preis, aber schließlich soll es ja auch Urlaub sein und die entsprechende Erholung zwischen den Touren war für uns auch ein entscheidender Erfolgsfaktor.
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Da Hans schon zum dritten mal in Huaraz war, kannte er schon das eine oder andere besuchenswerte Restaurant, eines davon ist die Creperie Patrick. Frisch zubereitete Crepes mit den verschiedensten Füllungen können als Vor-, Haupt- oder Nachspeise dienen, natürlich gibt es auch noch jede Menge andere leckere dinge auf der Speisekarte. Das Restaurant ist sehr sauber und das Personal sehr freundlich - einen Coca-Sour sollte man sich auf jeden fall genehmigen!
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Für die eine Nacht im Zuge der Heimreise haben wir im 'Airport Hotel Manhatten' gewohnt, das ist recht schön und nur ein paar Minuten vom Flughafen entfernt. Es gibt ein Transport Service von und zum Flughafen, was nur wenig mehr kostet wie ein Taxler und dafür sehr verlässlich ist. Für unseren Taxifahrer war es allerdings schwer zu finden und er brauchte von der Cruz del Sur Busstation bis zum Hotel (zugegeben im Abendverkehr) mit mehrmaligem Nachfragen, etwa 1,5 Stunden. In der Nacht war der Flugverkehr nicht groß und die Lärmbelästigung vom Flughafen kein Problem.
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Die Route auf den Huascaran vom Camp 2 ändert sich sehr stark mit den Verhältnissen, und scheint jedes Jahr etwas anders zu verlaufen. Ich habe versucht auf einen Google Earth Screenshot (siehe unten) die Route wie wir sie 2011 vorgefunden haben einzuzeichnen. Auf jeden fall empfiehlt es sich am Tag vor dem Gipfeltag den ersten Teil zu erkunden bzw. von anderen Bergsteigern erkundigungen einzuholen. Auf die breite Spur wie sie vom Camp 2 weg führt sollte man sich nicht ausschließlich verlassen! |
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